Filzkurse im Filzfee-Atelier
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Filzen ist Meditation für die Seele

Was ist Filzen?

Filzen ist eine alte Kulturtechnik zur Wollverarbeitung.

Fachleute gehen davon aus, dass die Filztechnik vor mehreren tausend Jahren von den Nomaden Völkern Zentralasiens entdeckt wurde. Jahrhunderte später fand das Handwerk auch in Europa Verbreitung.  Allerdings geriet es dann lange Zeit in Vergessenheit. Erst in den letzten Jahren wurde das Filzen wieder entdeckt – und es wird immer beliebter.

Die traditionelle Art des Filzens ist das Nassfilzen. Es bedarf nur Schafwolle (es können auch andere Tierhaare verfilzt werden) und heiße Seifenlauge. Ab 37 Grad öffnet sich die Schuppenschicht an der Oberfläche der Wollfasern, die Lauge lässt die Fasern zusätzlich quellen. Mit der Hand wird das ausgelegte Werkstück zunächst erst leicht, später fester bearbeitet. Durch die Bewegung und den dabei ausgeübten Druck werden die geöffneten Schuppen der Wollfasern ineinander geschoben, verhaken sich, die Wolle verfilzt und es entsteht ein fester Stoff.

Es ist nicht verwunderlich, dass die Hirtenvölker Filz schätzten und aus der Wolle ihrer Tiere neben Kleidung auch Teppiche oder Zelte herstellten. Filz ist äußerst  robust, Temperatur ausgleichend, Feuchtigkeit abweisend und schwer entflammbar. Wolle ist als nachwachsender Rohstoff damals, wie auch heute, ökologisch wertvoll.

Das Filzen ist einfach zu erlernen, eine ungewöhnlich vielseitige Technik und bietet entspanntes, gestalterisches Arbeiten mit einer Vielfalt an schöpferischen Möglichkeiten.

Filzutensilien

gefilzte Sonne